Bewegte Pause

Caritas Steiermark, Schulsozialarbeit der NMS Lindenallee, Region Obersteiermark West: Die Idee hinter diesem Projekt war eine Pausenbox für die Pausen und Freistunden zu kreieren. Denn in der Pause gab es nur die Möglichkeit Tischfußball und im Freien Fußball zu spielen. Dies wurde hauptsächlich von den Buben genutzt. Das Ziel war die Gesundheit der Kinder, durch Bewegung und durch das Knüpfen von sozialen Kontakten, zu fördern. Darüber hinaus war auch die Konfliktvermeidung eine Intention, indem sich die Schülerinnen und Schüler im Spiel klassenübergreifend besse kennenlernen. Des Weiteren sollen die Kinder dazu angeregt werden, sich das eine oder andere Spiel auch für zuhause anzuschaffen. Die Schülerinnen und Schüler hatten die Möglichkeit ihre Wünsche für Spiele in einer aufgestellten Wunschbox abzugeben. Die meisten Spiel-Wünsche der Kinder konnten berücksichtigt und angeschafft werden. Zu den angeschafften Spielen gehören unter anderem ein Balance-Kissen, UNO-Extreme, Halli-Galli, Twister, Shuttleball, aber auch Jongliertücher, Memory und Schach finden in der Pausenbox einen Platz. Somit entstand eine bunte und vielfältige Spielebox für die Pause. 
Den ersten Einsatz der Spielebox gab es bereits am Tag der offenen Tür, wo den VS-Kindern die vielfältigen Spielemöglichkeiten für die Pause vorgestellt und ausprobiert wurden. Vor den Weihnachtsferien gab es für alle Klassen die Möglichkeit die Pausenbox mit der Schulsozialarbeiterin auszuprobieren. Somit bekam jede Klasse eine Stunde Zeit zum Spielen. Ziel dahinter war, dass die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit hatten die unterschiedlichen Spiele kennenzulernen und auszuprobieren, sie aber auch auf den sorgfältigen Umgang mit den Spielen hinzuweisen. Während der Spielestunde war auf der einen Seite zu beobachten, wie gern einige Schülerinnen und Schüler spielen und auf der anderen Seite wie schwierig es für einige Kinder war, sich auf das Spielen einzulassen. Diese Schülerinnen und Schüler brauchten einfach etwas Zeit. Am Ende der Stunde war die Nachfrage nach einer weiteren Spielestunde groß.

Nach den Weihnachtsferien wurde die Pausenbox dann offiziell in den Pausen eingesetzt. Vorerst wird die Pausenbox von der Schulsozialarbeiterin und den Lehrpersonen betreut. Es läutet zur Pause und die Schülerinnen und Schüler stürmen auf die Pausenbox zu um das gewünschte Spiel zu ergattern. Die/der eine oder andere hat bereits sein Lieblingsspiel gefunden. Die Kinder sind aber auch bereit neue Spiele auszuprobieren oder bringen anderen Kindern ein für sie neues Spiel bei (z.B.: Diabolo). Shuttleball oder Frisbee müssen auf die rege Anwendung noch etwas warten, bis aufgrund der Wetterverhältnisse ein Spielen im Freien wieder möglich ist. Generell ist es schön, die Schülerinnen und Schüler beim gemeinsamen Spielen zu beobachten, aber auch selbst mit ihnen mitzuspielen. Nachdem sich die Klassen aufgrund von baulichen Gegebenheiten die Pausenbox teilen müssen (Abwechslung zwischen Trakt 1 und Trakt 2) und die Nachfrage nach den Spielen so groß ist, wurde die Schulsozialarbeiterin bereits damit beauftragt eine weitere Pausenbox für die Schule anzuschaffen, damit jeder Trakt fix eine Box zur Verfügung hat. Die Pausenbox ist während der Pause nicht mehr wegzudenken.