EVALUIERUNG

Während der gesamten Projektlaufzeit wurde das Projekt vom Forschunginstitut queraum. kultur- & sozialforschung evaluiert. Diese Evaluierung umfasste:

  • Wirkungsanalyse der am Projekt teilnehmenden Jugendlichen mittels quantitativer Fragebogenerhebung an zwei Zeitpunkten (VOR und NACH der Teilnahme an XUND und DU-Projekten)
  • Befragung der beteiligten Jugendlichen an den Jugendgesundheitskonferenzen mittels vielfältiger qualitativer Forschungsmethoden
  • Online-Befragung der NetzwerkteilnehmerInnen & ProjekteinreicherInnen
  • Reflexions-Gespräche mit dem Projektteam zu mehreren Zeitpunkten während des Projekts

Zusammenfassung der Ergebnisse

Auszug aus dem Evaluierungsbericht von queraum. kultur- & sozialforschung, Jänner 2017

(Hinweis: Für Detailergebnisse kontaktieren Sie uns bitte per Telefon oder Mail)

EBENE DER BETEILIGTEN JUGENDLICHEN:

"Die quantitative Vorher-Nachher Befragung zeigt bei den Jugendlichen eine deutliche Verbesserung in allen vier Kernkompetenzen der Gesundheitskompetenz: Informationen finden, Informationen erstehen, Informationen beurteilen, Informationen umsetzen. Dies macht die hohe Wirkung, den Nutzen und die Relevanz der Jugendgesundheitskonferenzen deutlich. Doch nicht nur die Wissens- und Kompetenzsteigerungen verweisen auf das Gelingen des Projekts, sondern auch die sehr positiven Rückmeldungen der Zielgruppen auf die Organisation und Gestaltung der Konferenzen und Projektumsetzungen in deren Setting. Viele der Jugendlichen meldeten zurück, dass sie Neues ausprobieren sowie lernen konnten und ihnen die Projekte viel Spaß bereitet haben.

Die im Rahmen der Evaluation-Corner eingeholten Rückmeldungen der beteiligten Jugendlichen belegen größtenteils die Ergebnisse der Fragebogenerhebung. Zwar schätzten die befragten Jugendlichen bei  der Befragung mittels Einschätzungsbogen die Wirkung der Teilnahme am Projekt auf ihr Bewusstsein für die eigene Gesundheit recht unterschiedlich ein (Mittelwerte reichen von 6,8 bis 8,5), die Auswertung der Postkarten-Feedbacks zeigt jedoch, dass sich die Jugendlichen in allen Regionen viel für den Umgang mit ihrer eigenen Gesundheit mitnehmen und ihr Wissen über Gesundheitsthemen erweitern konnten. So wurden in den Nachrichten an FreundInnen Gesundheitsthemen, wie gesunde Ernährung, Sport & Bewegung und Ernährung aufgegriffen. Zudem wurde deutlich, dass die Jugendlichen durch die Teilnahme an den Projekten ihr Selbstvertrauen sowie soziale Beziehungen stärken konnten." (zitiert nach queraum. kultur- & sozialforschung: XUND und DU Jugendgesundheitskonferenzen Steiermark. Externe Evaluation - Abschlussbericht. Wien: Jänner 2017, S.8)

EBENE DER NETZWERKTEILNEHMERiNNEN UND PROJEKTEINREICHERiNNEN

"Die Online-Befragung zeigte eine hohe Zufriedenheit mit der Vorbereitung, Organisation und Gestaltung der Netzwerktreffen. [...] Den Nutzen der Netzwerktreffen sahen die befragten  NetzwerkteilnehmerInnen vor allem in der Möglichkeit, sich zu vernetzen, Kontakte zu knüpfen und neue KooperationspartnerInnen kennen zu lernen. Zudem konnten sich manche hilfreiche Anregungen für die berufliche Tätigkeit und die eigene Gesundheit mitnehmen. [...]

Mit der Kooperation mit LOGO jugendmanagement und beteiligung.st zeigten sich die Befragten (sehr) zufrieden. Auch das Förderprozedere wurde gelobt. Die meisten der befragten NetzwerkteilnehmerInnnen und ProjekteinreicherInnen empfanden den Aufwand für das Förderprozedere angemessen und die Unterstützung durch das Projektteam als sehr hilfreich. [...]." (zitiert nach queraum. kultur- & sozialforschung: XUND und DU Jugendgesundheitskonferenzen Steiermark. Externe Evaluation - Abschlussbericht. Wien: Jänner 2017, S.8)